Frauenbündnis für Quote
Das überparteiliche und gesellschaftliche Bündnis will eine gerechte Gesellschaft, die Frauen und Männern die gleichen Verwirklichungs- und Teilhabechancen auch praktisch einräumt. Das erste Ziel ist, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen – paritätisch und gleichberechtigt. Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen haben kaum Veränderungen gebracht. Daher ist jetzt eine verbindliche gesetzliche Regelung zur geschlechtergerechten Besetzung von Entscheidungsgremien der Wirtschaft, in Aufsichtsräten und Vorständen erforderlich. In einem ersten Schritt fordert das Bündnis eine Mindestquote von 30 Prozent für die Aufsichtsräte der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen.
Bei dem überfraktionellen Bündnis handelt es sich um eine Initiative, die es in dieser Form noch nicht gab. Angestoßen von den Abgeordneten Ekin Deligöz (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Dagmar Ziegler (SPD) gehören Dorothee Bär (CSU), Sibylle Laurischk (FDP), Cornelia Möhring (Linke), Rita Pawelski (CDU) dazu, sowie die Frauenverbände Bundesverband der LandFrauen, Verein "Frauen in die Aufsichtsräte" (FidAR), Deutscher Juristinnenbund (djb), Verband der deutschen Unternehmerinnen (VdU), Business and Professional Women Germany (BPW Germany) und European Women´s Management Development (EWMD).
Unter www.berlinererklaerung.de kann direkt unterzeichnet werden. Auch Männer sind herzlich willkommen.
Hier finden Sie
Gesetzentwurf der Grünen für eine Frauenquote in Aufsichtsräten.







