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11. Oktober 2010

Nachgefragt: Lokale Auswirkungen der schwarz-gelben Atompolitik

Um ein genaueres Bild darüber zu erhalten, welche lokalen Auswirkungen eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke hätte, haben Britta Haßelmann, Kerstin Andrae und Ingrid Nestle sich mit einer Umfrage an die Stadtwerke gewandt.
Abgelegt unter: Kommunales

Die Ergebnisse der Umfrage sollen in aggregierter Form in der öffentlichen Debatte und den parlamentarischen Beratungen Verwendung finden.  

 

Denn: Das Energiekonzept der Bundesregierung ist für die großen vier Energieversorgern RWE, Eon, EnBW und Vattenfall eine Brücke in immer neue Gewinnhöhen und behindert Investitionen in eine umwelt- und sozialverträgliche Energieversorgung.

 

Verlierer der schwarz-gelben Politik sind kommunale Stadtwerke, neue Energieunternehmen und die Branche der Erneuerbaren Energien. Ihre Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft werden bei einer möglichen Verlängerung der Laufzeiten zugunsten von RWE, E.on, EnBW und Vattenfall geopfert.

 

 

Die Branche der erneuerbaren Energien, die nach einer kürzlich durchgeführten Studie des Bundesumweltministeriums ungefähr 340.000 Menschen beschäftigt, würde nachhaltig beschädigt. Arbeitsplatzverluste wären die logische Folge. Zudem gewinnen Erneuerbare Energien immer mehr an Bedeutung für die regionale Wertschöpfung. Allein im Jahr 2009 trugen sie mit 6,7 Milliarden Euro zur kommunalen Wertschöpfung bei. Wichtige Einnahmen in Zeiten klammer kommunaler Kassen, die nun akut gefährdet sind.

 

BriefStadtwerke.pdf Brief Stadtwerke (Größe: 37 KB, Typ: pdf, Zuletzt geändert: 07.08.11)