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Der Trend verstetigt sich
Auch die 11. Vorausberechnung der Entwicklung der Bevölkerungszahlen in Deutschland bestätigt den Trend: wir werden weniger. Daran rütteln auch veränderte Annahmen über eine optimistischere Entwicklung der Geburtenrate nicht. Die Annahmen über einen Zuwanderungssaldo wurden diesmal sogar pessimistischer eingeschätzt als vor drei Jahren, obwohl dies die Variable ist, die an der Entwicklung der Bevölkerungszahlen noch am meisten verändern kann.
Politisch ist für uns klar: wir müssen heute auf den demografischen Trend reagieren und dürfen ihn nicht länger ignorieren. Das heißt Themenfelder ausmachen, die von der Entwicklung betroffen sind, anstatt Frauen aufzufordern, mehr Kinder zu bekommen. Das sind unter anderem in der Politik vor Ort der Abschied vom Leitbild des Wachstums von mehr Einwohnerinnen und Einwohnern und Flächenverbrauch, das Ende der Diskriminierung älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt sowie eine Bildungspolitik, die Kinder und Jugendliche optimal fördert, so dass sie mit den Anforderung der Wissensgesellschaft umgehen können.
Wenn hier angesetzt wird, ergibt sich für die Zukunft keineswegs ein derart düsteres Bild, wie es von Statistikern entlang nackter Zahlen prognostiziert wird. Wir haben dazu ein Positionspapier "Demografie als Chance" vorgelegt.






