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Freiwilliges Engagement braucht Kontinuität
Das erfolgreiche rot-grüne Modellprogramm "Generationenübergreifende Freiwilligendienste" darf nicht abgeschlossen werden, sondern muss weitergeführt werden.
Ministerin von der Leyen macht einen Fehler, wenn sie für die Unterstützung des freiwilligen Engagements immer neue Modellprojekte erfindet. Richtig wäre es, die in dreijähriger Arbeit entstandenen Modellprojekte auf eine gesicherte Finanzierungsbasis zu stellen und damit Kontinuität zu schaffen. Denn freiwilliges Engagement braucht verlässliche Strukturen.
Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist es richtig und wichtig, das Engagementpotenzial Älterer auszuschöpfen. Grundvoraussetzung ist aber eine systematische Förderung und eine altersgerechte Ausweitung der Beteiligungsangebote. Wir wollen daher den Ausbau der Infrastruktur unterstützen, kontinuierliche Qualifizierung ermöglichen und die langfristige Sicherung gewährleisten.
Freiwilliges Engagement ist eine wertvolle Chance für Ältere, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist strukturelle Förderung das eine. Zentrale Voraussetzung ist allerdings auch ein zeitgemäßes Bild vom Alter. Aus diesem Grund haben wir einen Antrag auf den Weg gebracht, der die Bundesregierung auffordert, die bestehenden expliziten und impliziten Altersgrenzen für ehrenamtliche Tätigkeiten und Engagement aufzuheben.






