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Von der Leyen irrt!
Hatte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen noch vor wenigen Wochen stolz verkündet, dass die Geburtenzahl in Deutschland wieder gestiegen sei und im Jahr 2008 etwa 3400 Kinder mehr das Licht der Welt erblickten als im Vorjahr - und dies als Beleg für ihre "gute" Familienpolitik genutzt, belegt das Statistische Bundesamt nun das Gegenteil. Für den gleichen Zeitraum geben die obersten Zahlenhüter Deutschlands an, dass die Zahl der Neugeborenen um etwa 4000 zurückging.
Ob nun Unkenntnis oder gezielte Desinformation hinter dem Zahlendreher der Ministerin stand, mit den tatsächlichen Herausforderungen des demografischen Wandels hat es nichts zu tun und erfolgreiche Familienpolitik macht sich nicht in einer Steigerung der Geburtenrate aus.
Zu den entscheidenden Fragen, nämlich wie wir mit den gesellschaftlichen Veränderungen umgehen, wie wir unser Zusammenleben von jung und alt künftig gestalten wollen, wie wir unsere sozialen Sicherungssysteme und die kommunale Daseinsvorsorge für die Zukunft organisieren, schweigt die Ministerin.






